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Vom 10. bis 26. Februar 2006 wurden in Turin die 20. Olympischen Winterspiele ausgetragen. Nach den Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo war das das zweite Mal, dass die Olympische Winterspiele in Italien stattfinden. Die 80 Nationen die an diesen Olympischen Winterspiele teilnahmen, stellten einen neuen Teilnehmerrekord auf. An diesen Winterspielen war mit drei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille der Südkoreaner Ahn Hyun-soo in der Disziplin Shorttrack-Laufen der erfolgreichste. Die erfolgreichste Teilnehmerin kam auch aus Südkorea und das war Jin Sun-yu mit drei Olympiasiegen, auch in der Disziplin Shorttrack-Laufen.
Das offizielle Logo war das Profil der Mole Antonelliana, das über den olympischen Ringen und der Aufschrift „Torino 2006“ stand. Dieses Symbol der Stadt ist mit weißen und blauen Eiskristallen dargestell, die den Schnee und den Himmel symbolisieren. Neve und Gliz waren die offiziellen olympischen Maskottchen. Das Motto der Olympischen Winterspiele hieß „Hier lebt die Leidenschaft“.
Im November 2005 wurde die olympische Fackel im antiken Olympia entzündet und erreichte am 8. Dezember 2005 die Italien. Papst Benedikt XVI. segnete bei einer Messe auf dem Petersplatz das olympische Feuer. Das Feuer wurde von mehreren Prominenten getragen.
Dazu gehören Fabio Capello, damalige Fußball-Trainer von Juventus, Stabhochspringer Serhij Bubka und die italienische Skilangläuferin Stefania Belmondo, die das olympische Feuer während der Eröffnungszeremonie entzündete.